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Pondicherry: Little France in huge India

Gestern habe ich einen Ausflug nach Pondicherry gemacht. Leider hatte niemand von den anderen Zeit, so musste ich alleine fahren. Es war zwar etwas öde alleine, aber ich habe mich schnell zu Recht gefunden und dann doch einen schönen Tag gehabt.

Pondicherry ist eine Stadt ca. 160 km südlich von Chennai. Die Stadt hat rund 230.000 Einwohner und liegt direkt an der Küste des Golfs von Bengalen. Die Stadt wurde von 1637 bis 1954 unter der französischen Regierung verwaltet und war die Hauptstadt Französisch-Indiens. Der Einfluss der Europäer ist noch heute zu spüren: die Straßennamen sind nicht nur in Tamil sondern auch in französisch ausgeschildert, sehr viele Gebäude sind in europäischen Stiel errichtet und es gibt eine Menge Touristen, vor allem aus Frankreich. Es sind auch viele christliche Kirchen und Schulen in der Stadt und im Pondicherry Museum sind europäische Möbel, Skulpturen, Münzen und all die anderen Gegenstände zu bewundern, die von den Kolonialherren her verschifft wurden.

 

 

Die Anfahrt dauerte fast vier Stunden. Als ich ankam ging ich erst mal zum Tourist-Informationscenter um mir eine Karte zu besorgen. Nach einem stärkendem Mittagessen machte ich mich auf dem Weg die Stadt zu erkunden. Zu aller erst musste ich den Strand bewundern. Es wehte eine erfrischende Briese vom Meer und es tat gut, denn es war mal wieder ziemlich heiß, die Temperaturen lagen über 30°C. Apropos Temperaturen, ich erfuhr dann am Abend, dass in München der erste Schnee gefallen ist. Es wird hoffentlich kein allzu großer Schock ins 30°C kühlere Europa heimzukehren!

 


Am Strand steht eine riesige Gandhi Statue, wo ursprünglich mal ein Denkmal für den französischen Gouverneur Joseph François Dupleix stand, doch nach der Unabhängigkeit in 1948 durch die Gandhi Statue ersetzt. Der Gouverneur bewacht heute das südliche Ende des Strandes. Während meines Spaziergangs durch die Stadt entdeckte ich das Pondicherry Museum, viele Hindu Tempel, den Gemüse-Obst-Fisch- und Warenmarkt sowie einen in europäischem Stiel errichteten Park mit Hindugötterstatuen. Aber auch einige Moscheen, traditionelle tamilische Häuser sowie einige gute Geschäfte, wo ich es mal wieder nicht lassen konnte etwas zu kaufen.


Am späteren Nachmittag mietete ich mir dann ein Fahrrad, mit dem ich dann in der Stadt rumgefahren bin und einfach den Wind, der mir um die Ohren wehte genoss.

15.10.09 10:35

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